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Biologischer Pflanzenschutz

Natürliche Schädlingsbekämpfung mit Nematoden

Biologische Pflanzenschutzmittel steigen deutlich in der Beliebtheit. Sie bekämpfen Schädlinge im Zier- und Nutzgarten auf natürliche Art und Weise – für Mensch und Haustier völlig ungefährlich. Anders als bei chemischen Mitteln können beim biologischen Pflanzenschutz keine Resistenzen entstehen. Die Mittel bleiben daher langfristig wirksam.

Biologische Schädlingsbekämpfung

BacteriophoraAls Schädlinge werden pflanzenfressende bzw. pflanzenschädigende Tiere bezeichnet, die durch ihr massenhaftes Auftreten und die Fähigkeit, sich schnell zu vermehren, Schäden an den Nutz- und Zierpflanzen verursachen. Bei der biologischen Schädlingsbekämpfung werden natürliche Gegenspieler dieser Tiere gezielt eingesetzt. Bei den Produkten von e-nema kommen sogenannte Nematoden (Fadenwürmer) der Arten Steinernema feltiae, Heterorhabditis bacteriophora und Steinernema carpocapsae als Nützlinge zum Einsatz.

Wie funktioniert das konkret?

Am Beispiel der Bekämpfung von Engerlingen des Gartenlaubkäfers lässt sich der Vorteil der Anwendung nützlicher Nematoden gut erläutern: Gartenlaubkäfer sind häufig anzutreffende Schädlinge im Hausgarten. Die Weibchen dieser Käferart legen ihre Eier Ende Mai im Boden ab. Aus diesen Eiern schlüpfen Larven (sog. Engerlinge). Diese verursachen den größten Schaden, indem sie die Wurzeln des Grases fressen.

Zyklus Nematoden im SchädlingZur Verminderung der Engerlinge werden Nematoden eingesetzt, die wie die Engerlinge im Boden leben. Diese Nützlinge dringen in die Engerlinge ein und sondern im Engerling ein symbiotisches Bakterium ab. Nach 2-3 Tagen stirbt der Engerling. Im befallenen Schädling vermehren sich die Nematoden. Nach 2-3 Wochen verlassen die Nützlinge das tote Wirtstier und befallen neue lebende Engerlinge. Dieser Prozess setzt sich solange fort bis keine neuen lebendigen Wirte mehr gefunden werden können.