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Schädlinge im Gemüseanbau bekämpfen

Häufig auftretende Schädlinge im Gemüsegarten

Maulwurfsgrillen

MaulwurfsgrilleMaulwurfsgrillen sind braune Grillen, deren Vorderfüße als Grabschaufeln dienen. Mit diesen graben sie flach unter der Bodenoberfläche fingerdicke, waagerechte Gänge aus. Der typische Schaden sind zerwühlte Saatbeete, eingezogene Jungpflanzen sowie angefressene Wurzeln und Knollen. Befallen werden vor allem Gemüse und Kartoffeln. Maulwurfsgrillen haben eine Lebensdauer von 3 Jahren. Sie sind dämmerungs- und nachtaktiv, besonders im Sommer. Die Weibchen bauen nach der Paarung mehrere taubeneigroße Nester, in die jeweils bis zu 300 Eier gelegt werden.

Nematoden gegen Maulwurfsgrillen, Lukas Pfiffner (PDF, 5,6 MB)

Erdraupen

ErdraupeErdraupen sind im Boden lebende Larven von Eulenschmetterlingen (unscheinbare, graubraune Falter). Die Raupen sind 3-5 cm lang, grün, grau oder braun mit dunkler Kopfkapsel. Bei Berührung rollen sie sich spiralförmig ein. Der Befall ist am stärksten in leichten Böden und unter trockenen Bedingungen. Befallen werden vor allem Salat, Möhren, Kohl und Kartoffeln.

Maulwurfsgrillen und Erdraupen bekämpfen

Was kann man tun?

ErdraupeSowohl die Jungtiere der Maulwurfsgrillen als auch die Erdraupen lassen sich gut mit nützlichen Fadenwürmern der Art Steinernema carpocapsae bekämpfen, die in unserem Produkt nemastar® enthalten sind. Die Nematoden dringen in die Schädlinge ein, sondern ein symbiotisches Bakterium ab und töten so die befallenen Insekten. In den toten Schädlingen vermehren sich die Fadenwürmer, um nach 2-3 Wochen neue Wirtstiere zu befallen.


XenTari® gegen freifressende Schmetterlings- und Eulenraupen im Gemüsebau wie den Kohlweißling

Der Schädling

Freifressende Schmetterlingslarven können in Ziergärten, am Kernobst und im Gemüse viel Schaden anrichten. Frostspanner, Kohlweißling und Buchsbaumzünsler sind nur einige der schädigenden Schmetterlinge.
Im April / Mai schlüpfen die Falter des Kohlweißlings und legen Mai / Juni ihre Eier bevorzugt an die Blattunterseite von Kohlpflanzen oder kreuzblütigen Unkräutern ab. Die gelb-grünen Larven besitzen gelbe Längsstreifen. In der Regel gibt es zwei bis vier Generationen.

Der Schaden

Die Raupen des Kohlweißlings fressen an den Blättern, teilweise aber auch an der Herzregion sowie den Köpfen der Kohlpflanzen. Es werden alle Kohlarten geschädigt. Ab März bis September sollten die Pflanzen kontrolliert werden.

Die Wirkung

XenTari® ist ein biologisches Insektizid auf der Basis von Bacillus thuringiensis subspec. aizawai. Die Raupen fressen die mit XenTari® behandelten Blätter und nehmen dabei die Bakterien und ihre Protoxin-Kristalle auf. Nach der Aktivierung der Kristalle im Verdauungstrakt können die Bakterien die Darmwand ungehindert passieren.

Fast augenblicklich nach der Aufnahme von XenTari® tritt ein Fraßstopp ein, so dass die Raupen bis zu ihrem Absterben keine weiteren Schäden verursachen können. Alle Larvenstadien können mit XenTari® bekämpft werden.
XenTari® wirkt genauso schnell wie chemische Insektizide, ist aber nachhaltiger.