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Fungizide

Fungizid (Fungi = Pilze, -zid = vernichtend, tötend).

Fungizide sind Pilzbekämpfungsmittel. Sie werden u.a. in der Landwirtschaft, im Lebensmittelbereich oder in der Medizin zur Bekämpfung schädlicher Pilze eingesetzt.

Bacillus amyloliquefaciens

Unter dem Mikroskop: Bakterien der Art Bacillus amyloliquefaciens

Welche Arten von Fungiziden gibt es?

Chemische und biologische.
Die klassischen chemischen Fungizide werden im Labor synthetisch hergestellt.
Dabei handelt es sich um aktive Verbindungen zur Abtötung oder Wachstumshemmung von Pilzen oder deren Sporen.
Biologische Fungizide dagegen entstammen der Natur. Das können Pilze oder Bakterien sein, die natürliche Gegenspieler von Schadpilzen sind. Oder Mittel, die auf natürlich vorkommenden Stoffen mit fungizider Wirkung beruhen, wie z.B. Schwefel- und Kupfer-Präparate.

Beispiele für natürlich vorkommende Pilze mit fungizider Wirkung

Aureobasidium pullulans – baut einen Schutzschild auf der Pflanze auf und verhindert dadurch, dass andere schädliche Pilze die Pflanze befallen können.
Ampelomyces quisqualis – dringt in das Mycel (= verzweigtes Pilzgeflecht) von schädlichen Mehltaupilzen ein und ernährt sich von diesem.
Clonostachys rosea – ernährt sich ebenfalls vom Mycel anderer Pilze, stärkt zudem das Pflanzenwachstum.

Beispiel für ein natürlich vorkommendes Bakterium mit fungizider Wirkung

Bacillus amyloliquefaciens – ein Bodenbakterium, das gegen schädliche Pilze in Wein, Tomaten und Erdbeeren eingesetzt wird.

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