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Lauchmotte

auch Zwiebelmotte (lat. Acrolepiopsis assectella, engl. onion leaf miner)

Die Lauchmotte ist ein graubrauner oder hell gefleckter Falter mit einer Spannweite von ca. 16 mm. Sie gehört zu den Schmetterlingen. Seine Hauptflugaktivität zeigt der Falter in der ersten Nachthälfte.
Ihre gelblich-weißen Larven sind etwa 13 mm lang und besitzen einen grünlich-ockerfarbenen Kopf sowie schwarze Punkte auf dem Körper.

Lebenszyklus der Lauchmotte

Die Lauchmotte überwintert als Falter, seltener als Puppe. Der Flug der ersten Generation beginnt etwa ab Mitte Juni. Der Falter legt seine Eier (cremefarben, 0,5 mm lang) an den Blättern der Pflanze ab. Die Larven schlüpfen nach einigen Tagen. Die Verpuppung der zweiten Generation findet von September bis Oktober in einem Kokon auf den Blättern statt. In der Regel gibt es zwei Generationen von Lauchmotten. Bei günstiger Witterung fliegt die erste Generation bereits Mitte April, die zweite Generation fliegt etwa ab Mitte August. In diesem Fall ist auch ein Auftreten von drei Generationen möglich.


Schäden durch Lauchmotten

Die Larven der Lauchmotte können einen erheblichen Schaden anrichten. Der Hauptschaden wird durch die im August erscheinende zweite Generation verursacht. Anfänglich ist ein oberflächlicher Schabefraß zu beobachten, später fressen sich die Larven in Minengängen zum Herz der Pflanze vor. Durch den länglichen Minier- und Fensterfraß an Lauch- und Zwiebelblättern kommt es zu einem Absterben der Herzblätter. Fäulnisbakterien können in die Fraßgänge eindringen und den Schaden vergrößern. Die ausgewachsene Lauchmotte verursacht keine Schäden.

An welchen Pflanzen sind Lauchmotten zu finden?

Lauchmotten befallen Lauch, Poree, Zwiebel und Schnittlauch.


Lauchmotten bekämpfen mit nützlichen Nematoden (Fadenwürmer)

Nematoden sind winzige, fadenförmige Bodenlebewesen von ca. 0,6 mm Länge. Sie sind natürliche Feinde der Lauchmotte. Bestimmte Nematodenarten sind u.a. auf die Lauchmotte spezialisiert und können deren Larven für die eigene Ernährung und Fortpflanzung nutzen. Die Nematoden werden lebend in einem Pulver geliefert. Zur Ausbringung sollten sie genau nach Packungsangabe mit Wasser vermischt und auf den betroffenen Flächen appliziert werden.

Welche Stadien der Lauchmotte kann ich bekämpfen?

Von Juni bis September können die im Boden vorhandenen Larven der verschiedenen Generationen mit Nematoden bekämpft werden.


Mittel gegen Larven der Lauchmotte

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nema-care® enthält Nematoden zur biologischen Bekämpfung von Larven der Lauchmotte. Nach Einbringung in den Boden suchen die Nützlinge die lebenden Larven aktiv auf, dringen in sie ein und sondern ihr symbiotisches Bakterium ab. Der befallene Schädling stirbt bereits nach wenigen Tagen, während sich die Nematoden in der toten Larve weiter vermehren. Nach etwa zwei Wochen suchen sich die Fadenwürmer neue lebende Wirtstiere. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis schließlich keine Schädlinge mehr vorhanden sind.

Anwendungszeitraum: Juni bis September

nema-care® wird bei Bodentemperaturen über 12 ° C eingesetzt. Ein zeitweiser Temperaturabfall, z.B. während der Nacht schadet dem Produkt nicht. Je früher die Nematoden ausgebracht werden, desto häufiger können sie sich in den Larven der Lauchmotte vermehren und desto größer ist die Wirkung. Die beiden in der Packung enthaltenen Beutel werden in einem Abstand von 2 Wochen ausgebracht.

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Nematodenprodukte gegen Larven der Lauchmotte richtig anwenden

Nematodenlösung anmischen

Nematoden möglichst bald nach Erhalt ausbringen. Nematoden sind in der Packung nicht gleichmäßig verteilt, deshalb immer den gesamten Inhalt der Packung in der angegebenen Wassermenge anmischen. Die Mischung alle 15 Minuten aufrühren, damit die Nematoden in der Schwebe bleiben. Die Nematodenlösung vollständig aufbrauchen, sie kann nicht aufbewahrt werden. Ausbringen mit der Gießkanne oder dem Nema-Sprayer.

Nematoden richtig ausbringen

Nur auf feuchten Boden mit viel Wasser ausbringen. Wenn der Boden trocken ist, vor Ausbringung bewässern oder nach Regen applizieren. Die verdünnte Nematodenlösung gleichmäßig auf die jeweilige Fläche ausbringen. In den nächsten 2 Wochen den Boden nicht austrocknen lassen, ggf. erneut bewässern. Nach 2 Wochen die Anwendung wiederholen.

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