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Schädlinge auf Rasenflächen bekämpfen

Rasen-Schädlinge zu unterschiedlichen Jahreszeiten

Poster: Einsatzgebiete von Nematoden auf Rasenflächen (PDF, 4,3 MB)

Gartenlaubkäfer

Gartenlaubkäfer auf RasenBraune unansehnliche Stellen, an denen sich der Rasen mühelos vom Boden abziehen lässt, sind der typische Schaden, der von den Engerlingen des Gartenlaubkäfers verursacht wird. Der Gartenlaubkäfer wird ca. 1 cm groß, der Halsschild des ansonsten rotbraunen Käfers glänzt metallisch grün. Ab Ende Mai schwärmen die Käfer an sonnigen Tagen morgens dicht über dem Rasen, gegen Mittag oder sobald eine Wolke erscheint, sind sie verschwunden.

Gartenlaubkäfer bekämpfen

Was ist zu tun?

Die fliegenden Käfer fängt man am Besten mit der Gartenlaubkäfer-Falle. Diese Trichterfalle ist mit einem Pflanzenduft versehen, der sowohl männliche als auch weibliche Käfer anlockt. Die Käfer fliegen gegen die gelben Prallflächen und fallen in den Fangbehälter, aus dem sie nicht mehr herausfinden.

Lebenszyklus des Gartenlaubkäfers

Engerlinge des Gartenlaubkäfers bekämpfen

Was ist zu tun?

Da die Käfer einen großen Teil der Eier gelegt haben, bevor sie fliegen, ist aber auch eine Anwendung nützlicher Fadenwürmer der Art Heterorhabditis bacteriophora notwendig, um den Rasen zu schützen. Diese sind in unserem Produkt nema-green® enthalten. Werden die Fadenwürmer rechtzeitig, etwa 6 Wochen nach dem Käferflug, ausgebracht, können sie die Schäden im Rasen wirkungsvoll verhindern. Die Nematoden dringen in die Engerlinge ein und sondern ihr symbiotisches Bakterium ab. Nach 2-3 Tagen stirbt der Schädling. In den toten Wirtstieren vermehren sich die Nützlinge, um nach 2-3 Wochen weitere lebende Engerlinge zu infizieren.

Purzelkäfer

Die Engerlinge des Purzelkäfers entwickeln sich über zwei Jahre im Boden. Sie werden max. 2 cm lang und sind anhand der Borsten auf dem Rücken gut von anderen Engerlingen zu unterscheiden. Die Käfer fliegen Anfang Juni.

Die Larven des Purzelkäfers werden von Nematoden des Produktes nema-green® befallen, allerdings gelingt es selten, mehr als 70 % der Engerlinge abzutöten. Daher sind in der Regel zwei Behandlungen notwendig. Mit nema-green® Maikäfer werden bessere Ergebnisse erzielt, da es höher konzentriert ist.

Die erste Behandlung erfolgt im April, sobald die Bodentemperaturen über 14 °C liegen. Die zweite Behandlung erfolgt Anfang September.

Lebenszyklus des Purzelkäfers

Junikäfer

JunikäferJunikäfer fliegen hauptsächlich in der Abenddämmerung und verursachen ähnliche Schäden wie Gartenlaubkäfer. Im Vergleich zum Gartenlaubkäfer lässt sich beim Junikäfer allerdings nur das erste Larvenstadium mit nema-green®  zuverlässig bekämpfen.

Wiesenschnake

WiesenschnakeBilden sich nesterweise Kahlstellen im Rasen und kommen dann im März und April verstärkt Krähen auf den Rasen, um nach Larven zu picken, ist oftmals ein Befall durch Wiesenschnaken die Ursache. Die Schnaken schlüpfen ab Mitte August aus ihren Puppen im Rasen. Die Weibchen werden sofort begattet und legen ihre Eier flach unter die Grasnarbe. Zwei Wochen später schlüpfen die Larven. Die ersten beiden Larvenstadien entwickeln sich von September bis Oktober. Sie fressen nachts an grünen Pflanzenteilen. Einen sichtbaren Schaden verursachen sie allerdings erst im Frühjahr.

Lebenszyklus der Wiesenschnake

Wiesenschnaken bekämpfen

Was ist zu tun?

Larven der WiesenschnakenDie ersten beiden Larvenstadien lassen sich gut mit nützlichen Fadenwürmern der Art Steinernema carpocapsae bekämpfen, die in unserem Produkt nemastar® enthalten sind. Dieses sollte zwei Wochen nach Ende des Schnakenfluges ausgebracht werden. Die Nützlinge dringen in die Larven ein und sondern in ihnen ein symbiotisches Bakterium ab. Nach 2-3 Tagen stirbt die Larve. Die Nematoden vermehren sich im Schädling und befallen nach etwa 2 Wochen einen neuen lebendigen Wirt.

Optimaler Bekämpfungszeitraum für Wiesenschnakenlarven (PDF, 65 KB)