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Trauermücken (Sciaridae) bekämpfen

Bekämpfung von Trauermücken mit Nematoden

Trauermückenlarven (Lycoriella spp., Bradysia spp.) können im Zierpflanzenbau, Gemüsebau und Champignonanbau erhebliche Schäden verursachen. Die im Boden lebenden, ca. 5 mm langen, glasig-weißen Larven fressen an den Wurzeln von Sämlingen, Stecklingen und jungen Pflanzen, höhlen sie aus und schaffen so Eintrittspforten für Fäulnisbakterien und bodenbürtige Pilze

Trauermückenlarve

Abbildung 1: Trauermückenlarve

Die ca. 2 bis 4 mm großen, adulten Mücken sind tagaktiv und leicht an ihren beiden langen Fühlern und ihrem trägen, taumelnden Flug zu erkennen. Eine Mücke lebt 3 bis 7 Tage und legt in dieser Zeit bis zu 40 Eier in feuchte Erde, Torf oder sich zersetzendes Pflanzenmaterial. Die Entwicklung vom Ei bis zur Mücke dauert bei optimalen Bedingungen (24 °C) ca. 3 Wochen.

nemaplus® gegen Trauermücken

Als ideales Bekämpfungsmittel hat sich nemaplus® seit Jahren bewährt. Es enthält Nematoden der Art Steinernema feltiae.

Abbildung 2: Lebenszyklus der Trauermücke

Anwendung von nemaplus®

Die Bodentemperaturen sollten 8 bis 28 °C betragen. Bei höheren Temperaturen lässt die Wirkung der Nematoden nach. So früh wie möglich nach der Aussaat oder dem Stecken der Stecklinge behandeln. Eine Behandlung bietet in der Regel Schutz für 6 Wochen. Das Substrat sollte feucht, aber nicht nass sein. Nematoden können nicht schwimmen und sich deshalb in wassergesättigtem Substrat nicht fortbewegen. Da Nematoden empfindlich gegen direkte Sonneneinstrahlung sind, nemaplus® bei bedecktem Himmel oder in den Abend- oder Morgenstunden ausbringen!

Aufwandmengen von nemaplus®

Mit Nematoden befallene Trauermückenlarve

Abbildung 3: Mit Nematoden befallene Trauermückenlarve

0,5 Millionen Nematoden pro m² oder 5.000 Nematoden pro Liter Torfsubstrat. Bei starkem Befall, anfälligen Pflanzen oder hohem Kompostanteil im Substrat die Aufwandmenge auf 1 Million pro m² bzw. 10.000 Nematoden pro Liter Substrat erhöhen. Überdosierung hat keine nachteiligen Auswirkungen. Wasseraufwand: 10–50 Liter pro 100 m². Möglichst die Bewässerung vor der Behandlung einmal aussetzen, damit das Substrat nicht zu feucht wird.