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Engerlinge bekämpfen

Bekämpfung von Engerlingen auf Golf- und Sportrasen

Als Engerlinge werden die Larven der Blatthornkäfer bezeichnet. Auf Rasen kommen im wesentlichen drei Arten vor, der Gartenlaubkäfer, der Junikäfer und der Purzelkäfer. Gegen alle drei kommt nema-green® zum Einsatz, aber zu unterschiedlichen Zeiten. Daher muss zunächst bestimmt werden, um welche Art es sich handelt. Auf Golfplätzen können auch mehrere Arten gleichzeitig auftreten. Zur Bestimmung entweder den Bestimmungsschlüssel auf dieser Webseite benutzen oder die Larven an e-nema einsenden.

Abbildung 1: Lebenszyklus der Gartenlaubkäfers

Engerlinge des Gartenlaubkäfers bekämpfen

Mit einer nema-green® Behandlung zum richtigen Zeitpunkt und unter optimalen Bedingungen können 90 % der Engerlinge abgetötet werden. Die Wirkung verstärkt sich dabei kontinuierlich über einen Zeitraum von 6 Wochen. Tote Engerlinge verfärben sich rot und sind leicht von den lebenden zu unterscheiden. Nach zwei Wochen sollten 30 % der Engerlinge rot sein, Tendenz steigend (siehe Grafik).

Abbildung 1: Zunahme der Wirkung nach Nematodenausbringung

Abbildung 2: Zunahme der Wirkung nach Nematodenausbringung

Abbildung 2: Überwachung des Käferfluges mit Gartenlaubkäferfalle

Abbildung 3: Überwachung des Käferfluges mit Gartenlaubkäferfalle

Damit die Nematoden sich im Boden bewegen und Engerlinge infizieren können, muss dieser feucht sein. Auf Golfplätzen ohne Fairwayberegnung können Trockenphasen mit einem Wasserfass oder Standregnern überbrückt werden.

Ausbringung von nema-green®

Abbildung 3: Ausbringung von nema-green® auf dem Golfplatz

Abbildung 4: Ausbringung von nema-green® auf dem Golfplatz

Die Nematoden werden in Wasser gelöst und mit min. 1000 Liter Wasser pro Hektar mit der Pflanzenschutzspritze appliziert. Nematoden dürfen nur auf feuchtem Boden ausgebracht werden, deshalb vor der Applikation mit so viel Wasser beregnen, dass die Feuchtigkeit im Oberboden Kontakt zu den feuchten, tiefer gelegenen Bodenhorizonten erhält. Nur so ist gewährleistet, dass alle Nematoden bei Austrocknung in die tieferen, immer feuchten Bodenhorizonte abwandern können.