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Biologische Insektizide im Zierpflanzenbau

Einsatz im Gemüse- Kräuter und Zierpflanzenbau unter Glas

Naturalis® gegen Weiße Fliege

Weiße Fliege

Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum)

Mit Naturalis® kann die Weiße Fliege (Bemisia tabaci, Trialeurodes vaporariorum) in Gemüse, Kräutern und Zierpflanzen unter Glas effektiv bekämpft werden.

Ausgebracht wird Naturalis® mittels Blattapplikation. Schon bei erstmaliger Sichtung einer Weißen Fliege sollte Naturalis® angewendet werden. Je nach Pflanzenhöhe wird die Dosierung gewählt. Die Applikation erfolgt am besten in den Abendstunden, um eine hohe Luftfeuchtigkeit gewährleisten zu können.

Naturalis® können Sie über folgende Händler beziehen:


Einsatz von Nematoden im Zierpflanzenbau

Schädlinge im Zierpflanzenbau bekämpfen

Nematoden gelangen im Zierpflanzenbau sowohl im Freiland als auch im Gewächshaus zum Einsatz. Die Ausbringung kann über Dosatron-Düngemischer, über Tröpfchenbewässerung und mittels Überkopfberegnung erfolgen.

Geschützter Anbau – Trauermücken, Thripse, Schmetterlingsraupen und Wurzelbohrer

Hauptschädlinge im geschützten Zierpflanzenanabau sind Trauermücken (Bradysia paupera), Thripse (Frankliniella occidentalis) und Schmetterlingsraupen (z. B. Duponchelia fovealis, Opogona sacchari). Mit nemastar® (Steinernema carpocapsae) werden Raupen, die an oberirdischen Pflanzenteilen fressen, bekämpft. nemaplus® und nemaflor® wirken gegen Thripse und Trauermücken, nematop® und nemaplus® gegen den kleinen Wurzelbohrer (Pharmacis lupulina)

Raupen

Die Raupen fressen an den oberirdischen Pflanzenteilen und entwickeln mehrere Generationen pro Jahr. nemastar® sollte daher alle 10-14 Tage gespritzt werden, 4-5 Mal in der Saison. Die Aufwandmenge beträgt 125.000 – 250.000 Nematoden pro m² oder 1 Million Nematoden pro Liter Spritzbrühe. Idealerweise werden die Pflanzen in den Abendstunden bis kurz vorm Abtropfen gespritzt. Die Lufttemperaturen sollten tagsüber über 14 °C liegen.

Thripse (Frankliniella occidentalis)

Thrips Frankliniella

Thrips Frankliniella

Der Kalifornische Blütenthrips (Frankliniella occidentalis) gehört zu den gefährlichsten Schädlingen im Gewächshaus. Er befällt fast alle Gewächshauspflanzen und insbesondere blühende Zierpflanzen. Ein direkter Schaden entsteht durch die Saugtätigkeit und dadurch hervorgerufene Verformungen und ein indirekter Schaden durch die Verbreitung von Viren.

Zur Verpuppung wandern 95 % des vorletzten Nymphenstadiums (allgemein als Präpuppe bezeichnet) in 1,5 - 2 cm Bodentiefe. Die Anwesenheit oberirdisch aktiver räuberischer Nützlinge erhöht den Anteil der in den Boden wandernden Präpuppen. Thripse verbringen 1/3 ihrer Entwicklung im Boden.

Hier kommen auch die Nematoden zum Einsatz. Ausgebracht werden 125.000 - 250.000 Nematoden pro m² mit mindestens 100 ml Wasser. Die Applikation erfolgt mittels Tröpfchenbewässerung oder mit einer Blattapplikation ohne Netzmittel, sodass die Tropfen von den Blättern abrollen können. Die Nematoden befallen die im Boden vorhanden Thripse, vermehren sich aber kaum in diesen, weshalb diese Anwendung alle 10 Tage wiederholt werden muss, weil ständig neue Thripse in den Boden abwandern.

Gegen oberirdisch lebende Thrips-Stadien immer auch Nützlinge (z.B. Amblyseius swirskii oder Orius spp.) einsetzen.

Trauermücken

Die Nematoden müssen oben in das Substrat gelangen. Bei der Dosierung wird von 10.000 Nematoden/m³ Substrat bzw. 500.000 Nematoden pro m² ausgegangen. In der Regel empfiehlt sich eine Wiederholung der Behandlung nach 10 Tagen. Insbesondere bei Poinsettienjungpflanzen hat sich der vorbeugende Nematodeneinsatz bewährt.

Wurzelbohrer (Pharmacis lupulina)

Die Nematoden müssen oben in das Substrat gelangen. Bei der Dosierung wird von 10.000 Nematoden/m³ Substrat bzw. 500.000 Nematoden pro m² ausgegangen. In der Regel empfiehlt sich eine Wiederholung der Behandlung nach 10 Tagen.

Freilandkulturen - Rüsselkäfer, Wiesenschnakenlarven, Wurzelbohrer

Lebenszyklus des Dickmaulrüsslers

Hauptschädling in Freilandkulturen ist vor allem der gefurchte Dickmaulrüssler, Otiorhynchus sulcatus. Er ist anfällig für nematop® bzw. Nematoden der Spezies Heterorhabditis bacteriophora. Neben den Rüsselkäfern können in Freilandkulturen auch Schnakenlarven der Gattungen Tipula paludosa und Tipula oleracea zu Problemen führen. Sie sind gut mit nemastar® bzw. Nematoden der Spezies Steinernema carpocapsae zu bekämpfen. Gegen die Larven des kleinen Wurzelbohrers (Pharmacis lupulina) kann nematop® oder nemaplus® eingesetzt werden.

nematop® wirkt nur gegen Larven und Puppen, daher ist die Anwendung von Anfang April bis Ende Mai sowie von August bis Anfang Oktober möglich. Die Bodentemperaturen sollten am Tag über 12 °C liegen. Im März und Oktober kann nematop® cool eingesetzt werden. Es erzielt bereits eine Wirkung bei Bodentemperaturen ab 8 °C.

Ausbringung von nematop®

Die Aufwandmenge beträgt bei Topfkulturen 10.000 Nematoden pro Liter Substrat. Wird über Kopf beregnet, ist, je nach Topfabstand, eine höhere Dosierung erforderlich (Verlust). Ebenso ist die Dosis zu erhöhen, wenn das Substrat einen Kompostanteil enthält.