0 Produkte für 0,00 €
Zum Warenkorb

Weiße Fliege und Trauermücken in Weihnachtssternen biologisch bekämpfen

Naturalis® gegen Weiße Fliegen im Weihnachtsstern

Weiße FliegeWeiße Fliegen gehören zu den Mottenschildläusen. Ihren Namen haben sie durch die leuchtendweißen Wachsbeläge über Körper und Flügel erhalten. In Deutschland kommen nur zwei Gattungen vor: die Gemeine Gewächshaus-Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum) und die immer häufiger anzutreffende Baumwoll-Weiße Fliege (Bemisia tabaci). Weiße Fliegen schädigen im besonderen Weihnachtssterne durch Saugen von Phloemsaft. Durch Nährstoffentzug, Übertragung von Viren sowie Honigtauausscheidungen kommt es zum Vergilben der Blätter, zu Verwachsungen der Pflanze und zur Ansiedelung von Schwärzepilzen (Rußtau). Die Weibchen legen bis zu 400 Eier. Bei 21 °C benötigen die ca. 0,2 mm langen, lanzettförmigen Eier 4-8 Tage bis zum 1. Nymphenstadium. Die Entwicklung bis zum 4. Nymphenstadium beträgt 18-22 Tage. Die Adulten leben etwa 4 Wochen.

Mit Naturalis® kann die Weiße Fliege (Bemisia tabaci, Trialeurodes vaporariorum) unter Glas effektiv bekämpft werden.

Wirkungsweise und Ausbringung von Naturalis®
in Weihnachtssternen 

Naturalis® ist ein biologisches Insektizid auf Basis der keimfähigen Sporen des Pilzes Beauveria bassiana. Der darin verwendete Stamm ATCC 74040 ist natürlich vorkommend und nicht genetisch modifiziert.

Weiße Fliege in WeihnachtssternenNaturalis® wirkt gegen alle Stadien (Eier, Larven und Adulte) von Weiße Fliege. Die Larvenstadien werden besonders gut bekämpft. Naturalis® hat gegen Weiße Fliege eine direkte Wirkung durch Kontakt. Die Sporen des Beauveria-Pilzeshaften an der Cuticula der Schadinsekten. Nach der Keimung dringen die Pilzhyphen von Beauveria bassiana in den Wirt ein und breiten sich dort aus. Der Tod des Wirtes wird durch das mechanische Eindringen des Myzeliums und dem Nahrungsentzug sowie dem Verlust von Wasser ausgelöst.

Ausgebracht wird Naturalis® in Weihnachtssternen mittels Blattapplikation. Schon bei erstmaliger Sichtung einer Weißen Fliege sollte Naturalis® angewendet werden. Bis zu 15 Applikationen in einem 5-7 Tage Intervall mit einer Aufwandmenge je nach Höhe des Bestandes von ca. 0,75 bis 2 l Naturalis® und ca. 1000 l Wasser pro Hektar sind möglich. Mehrere Anwendungen mit geringeren Aufwandmengen sind vorteilhafter, als eine einmalige Anwendung mit höherer Dosis. Die Sporenkeimung beginnt ab 10 °C und wird erst bei 35°C gehemmt. Ab einer relativen Luftfeuchtigkeit von >50 % kommt es zu einem begünstigten Wachstum des Pilzes. Wichtig ist auch eine gleichmäßige Verteilung von Naturalis®.

Je nach Pflanzenhöhe der Weihnachtssterne wird die Dosierung gewählt. Die Applikation erfolgt am besten in den Abendstunden, um eine hohe Luftfeuchtigkeit gewährleisten zu können.


Bekämpfung von Trauermücken in Weihnachtssternen mit Nematoden

foto-trauermuecke.jpgTrauermückenlarven (Bradysia paupera) können im Zierpflanzenbau erhebliche Schäden verursachen. Die im Boden lebenden, ca. 5 mm langen, glasig-weißen Larven fressen an den Wurzeln von Sämlingen, Stecklingen und jungen Pflanzen, höhlen sie aus und schaffen so Eintrittspforten für Fäulnisbakterien und bodenbürtige Pilze

Als ideales Bekämpfungsmittel hat sich nemaplus® seit Jahren bewährt. Es enthält Nematoden der Art Steinernema feltiae.

Wirkungsweise und Ausbringung von nemaplus® in Weihnachtssternen

Die Bodentemperaturen sollten 8 bis 28 °C betragen. Bei höheren Temperaturen lässt die Wirkung der Nematoden nach. So früh wie möglich nach dem Stecken der Weihnachtsstern-Stecklinge behandeln. Eine Behandlung bietet in der Regel Schutz für 6 Wochen. Das Substrat sollte feucht, aber nicht nass sein. Nematoden können nicht schwimmen und sich deshalb in wassergesättigtem Substrat nicht fortbewegen. Da Nematoden empfindlich gegen direkte Sonneneinstrahlung sind, nemaplus® in den Weihnachtssternen bei bedecktem Himmel oder in den Abend- oder Morgenstunden ausbringen!

0,5 Millionen Nematoden pro m² oder 5.000 Nematoden pro Liter Torfsubstrat. Bei starkem Befall, anfälligen Pflanzen oder hohem Kompostanteil im Substrat die Aufwandmenge auf 1 Million pro m² bzw. 10.000 Nematoden pro Liter Substrat erhöhen. Überdosierung hat keine nachteiligen Auswirkungen. Wasseraufwand: 10–50 Liter pro 100 m². Möglichst die Bewässerung vor der Behandlung einmal aussetzen, damit das Substrat nicht zu feucht wird.

Der Nematodeneinsatz in Weihnachtssternen eignet sich auch in Kombination mit anderen Nützlingen wie z.B. der Bodenraubmilbe Hypoaspis spec..