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Erdraupen

foto-erdraupe-1.jpgfoto-erdraupe-2.jpginsbesondere
Ypsiloneule (lat. Agrotis ipsilon, engl. Cutworm)
Wintersaateule (lat. Agrotis segetum, engl. Cutworm)
Kohleule (lat. Mamestra brassica, engl. Cabbage Looper)
Gammaeule (lat. Autographa gamma, engl. Silver Y Moth)

Erdraupen sind im Boden lebende Larven von Schmetterlingseulen. Das sind unscheinbare graue Falterarten, die zur Familie der Eulenfalter (lat. Noctuidae) gehören. Diese Familie ist die größte innerhalb der Schmetterlinge (lat. Lepidopteren). Die Erdraupen sind 3-5 cm lang, grün, grau oder braun mit dunkler Kopfkapsel.

Die Eulen fliegen ab Mitte Mai, die Erdraupen erscheinen ab ca. Juni. Die geschlüpften Jungraupen leben an der Oberfläche, die älteren Stadien kommen nur nachts zum Fressen an die Oberfläche. Sie fressen dann fast ununterbrochen und können erhebliche Schäden anrichten. Bei Berührung rollen sich die Erdraupen spiralförmig ein. Der Befall ist am stärksten in leichten Böden und unter trockenen Bedingungen.

Lebenszyklus der Erdraupe

Es werden 4 Entwicklungsstadien durchlaufen: Ei, Raupe, Puppe, Falter.
Auf den Pflanzenblättern werden Eier in kleinen Gruppen oder Reihen abgelegt. Die geschlüpften Raupen überwintern und verpuppen sich im nächsten Frühjahr, einige Arten in einem selbstgesponnenen Kokon. Die Puppen fressen nicht und bewegen sich nicht. In ihnen entwickeln sich die neuen Falter. Einige Arten bilden mehrere Generationen pro Jahr.


Schäden durch Erdraupen

Erwachsene Falter richten keinen Schaden an, ihre Raupen richten bei starkem Auftreten jedoch starke Schäden an zahlreichen Kulturpflanzen an. Mit ihren beißend-kauenden Mundwerkzeugen fressen die Erdraupen an  Pflanzenwurzeln oder vertilgen junge Pflanzen.

Typische Schadbilder durch Erdraupen sind knapp über dem Boden abgebissene Pflanzenteile von jungen Pflanzen, Fraßlöcher an Blättern, Fraßschäden an Wuzeln, Rhizomen, Stängeln und Blättern, grubenförmige Fraßstellen an Wurzelgemüse.

Welche Pflanzen werden von Erdraupen befallen?

Erdraupen befallen werden vor allem Salat, Möhren, Kohl und Kartoffeln.


Erdraupen bekämpfen mit nützlichen Nematoden (Fadenwürmer)

Nematoden sind winzige, fadenförmige Bodenlebewesen von ca. 0,6 mm Länge. Sie sind natürliche Gegenspieler vieler Insektenlarven und leben in den oberen Bodenschichten. Die Nematoden-Art Steinernema carpocapsae ist u.a. auf Erdraupen spezialisiert und kann diese für die eigene Ernährung und Fortpflanzung nutzen. Die Nematoden werden lebend in einem Pulver geliefert. Zur Ausbringung sollten sie genau nach Packungsangabe mit Wasser vermischt und auf den betroffenen Flächen appliziert werden.

Welche Stadien der Erdraupen kann ich bekämpfen?

Sobald die ersten Erdraupen entdeckt werden, können die Nematoden eingesetzt werden.


Mittel gegen Erdraupen

packung nemastarnemastar®

nemastar® enthält Nematoden der Art Steinernema carpocapsae zur biologischen Bekämpfung von Erdraupen.

Anwendungszeitraum: nemastar® Nematoden werden von Mai bis September eingesetzt. Die Bodentemperatur muss für einige Stunden am Tag über 14 °C liegt. Zeitweiser Temperaturabfall während der Nacht schadet nicht.

Die Nematoden werden mit der Gießkanne oder dem Nema-Sprayer verteilt und gut eingewässert. 

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Nematodenprodukte gegen Erdraupen richtig anwenden

Nematodenlösung anmischen

Nematoden möglichst bald nach Erhalt entsprechend den Angaben auf der Verpackung ausbringen. Nematoden sind in der Pulverformulierung nicht gleichmäßig verteilt. Deshalb immer den gesamten Inhalt der Packung in der angegeben Wassermenge mischen. Die gemischte Suspension alle 5 Minuten aufrühren, damit die Nematoden in der Schwebe bleiben. Die jeweils benötigte Menge abfüllen und sofort ausbringen. Die Suspension vollständig aufbrauchen, sie kann nicht aufbewahrt werden. Ausbringen mit der Gießkanne oder dem Nema-Sprayer.

Nematoden gegen Erdraupen richtig ausbringen

Nur auf feuchten Boden mit viel Wasser ausbringen. Sofern Nematoden austrocknen, sterben sie sofort. Wenn der Boden trocken ist, vor Ausbringung bewässern oder nach Regen applizieren. Die verdünnte Nematoden¬suspension gleichmäßig auf die jeweilige Fläche ausbringen. Unmittelbar danach die Fläche mit ca.  1 l / m² besprühen, um an den Pflanzenteilen haftende Nematoden in den Boden zu spülen. In den nächsten 4 Wochen den Boden nicht austrocknen lassen, ggf. erneut bewässern.

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