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40.000 Jahre alte Würmer aus dem Tiefschlaf erweckt

Allgemeines

Forscher haben Nematoden (Fadenwürmer), die jahrtausendelang im sibirischen Permafrostboden überdauert haben, wieder zum Leben erweckt.

Biologische Sensation: In einer seit 40.000 Jahren verschütteten Höhle haben russische Forscher lebensfähige Nematoden entdeckt.

Die Höhle liegt im heutigen Sibirien und wurde vor 40.000 Jahren von Schutt- und Geröllmassen eiszeitlicher Gletscher verschüttet. Um sie zu erreichen, mussten die Forscher 30 Meter tief in den Permafrostboden graben, dort fanden sie die ca. 0,5 mm langen Würmer.
Dabei handelt es sich um 2 verschiedene Arten von Nematoden, die auch heute noch vorkommen.

Das Unglaubliche: die Würmer waren nach einem wochenlangen Bad in wohltemperierter Nährlösung wieder quicklebendig.

Diesen 40.000 Jahre andauernden Tiefschlaf im Eis macht ein biologisches Phänomen möglich: die so genannte Kryptobiose. Ausgelöst durch niedrige Temperaturen fallen Organismen in einen eisigen Tiefschlaf, in dem die Stoffwechselvorgänge extrem reduziert werden. In diesem Zustand sind bestimmte Lebewesen in der Lage, ungünstige Lebensbedingungen über längere Zeit zu überdauern.

Veröffentlichung: Doklady Biological Sciences, Vol. 480 page 100 – 102, 2018

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Nematoden sind Überlebenskünstler