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Pestizide: Risiko erkannt – aber nicht gebannt

Allgemeines

„Bevor Pestizide auf den Markt kommen, durchlaufen sie einen Genehmigungsprozess, in dem ihre Wirkungen getestet werden. Die indirekten Folgen auf Nahrungsketten und Biodiversität sowie der schwer kalkulierbare Effekt von Pestizidmischungen finden kaum Beachtung“.

Obwohl die EU-Mitglieder aufgefordert sind, besonders gefährliche Wirkstoffe möglichst schnell zu ersetzen, werden sie noch in vielen Ländern eingesetzt. Als Alternativen könnten biologische Pflanzenschutzmittel dienen. Die werden aber zu langsam zugelassen.

Pestizidwirkstoffe, die besonders gesundheits- oder umweltgefährdend sind, werden von der EU als Substitutionskandidaten definiert.
Diese Wirkstoffe müssen im Zulassungsverfahren daraufhin untersucht werden, ob sie durch ungefährliche Alternativen ersetzt werden können. Trotz der offiziellen Gefährdungsprognose können Substitutionskandidaten wiederholt registriert werden, wenn auch für einen verkürzten Zeitraum von sieben Jahren.

2021 waren es allein in Deutschland 39 Substitutionskandidaten, also weiterhin verwendete Pestizidwirkstoffe, die laut EU-Vorgaben ersetzt werden sollten.

Pestizidatlas2022 GrafikGrafik: Pestizidatlas, Eimermacher/Puchalla, CC BY 4.0

 

Gesamten Bericht lesen im Pestizidatlas 2022


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