Nützliche Nematoden
im Grünland

Schädliche Insekten im Grünland bekämpfen

Wiesen und Weiden prägen unsere landwirtschaftliche Kulturlandschaft – rund 28 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Deutschland sind Dauergrünland, das sind etwa 4,7 Millionen Hektar. Trotzdem wird Grünland oft unterschätzt, da Gras keinen direkten Wert als Lebensmittel hat. Doch gerade für tierhaltende Betriebe ist es eine unverzichtbare Futterquelle. Auch aus ökologischer Sicht spielt es eine zentrale Rolle: Es bietet Lebensraum für viele Arten, schützt den Boden und speichert CO₂.

Grünlandflächen bestehen aus einem vielfältigen Mix aus Gräsern, Kräutern und Leguminosen wie Klee. Werden sie über mindestens fünf Jahre hinweg als Wiese oder Weide genutzt, gelten sie als Dauergrünland. Der Aufwuchs dient vor allem in der Milchviehhaltung, Bullenmast und Pferdehaltung als hochwertiges Grundfutter. Zusätzlich wird Gras zunehmend auch als Substrat in Biogasanlagen eingesetzt – ein weiterer Beleg für den vielseitigen Nutzen des Grünlands.

Schädliche Insekten wie Engerlinge oder Wiesenschnaken-Larven können durch ihren Wurzelfraß massive Schäden im Grünland anrichten und die Flächen nachhaltig schädigen. Eine biologische und schonende Bekämpfungsmaßnahme ist der Einsatz entomopathogener Nematoden.

Engerlinge im Grünland

Als Engerlinge werden die Larven der Blatthornkäfer bezeichnet. Zu dieser Familie gehören unter Anderen die Maikäfer, Junikäfer, Japankäfer, Gartenlaubkäfer, Puzelkäfer und viele Weitere. Je nach Art bleiben die Engerlinge bis zu zwei Jahre im Boden, ehe sie zu den adulten Käfern werden. Während dieses Larvenstadiums können die Engerlinge durch ihren Fraß an den Pflanzenwurzeln massive Schäden anrichten. 

UNSER EXPERTE: ULRICH TIEMANN

Ich berate Sie gerne zum Nematodeneinsatz im Grünland.

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